Pilzexkursion im Dossenwald

von Gunther Mair

Bei schönstem Wetter fanden sich etwa 40 Kinder und Erwachsene zur Pilzexkursion im Dossenwald, die vom Nabu (Paul Hennze) und vom Mykologischen Arbeitskreis Rhein Neckar (Horst Staub und Kollegen) geleitet wurde.
Die Veranstaltung ist Teil des Agenda-Diploms für 8-12-jährige Kinder, das Mannheim unter dem Motto "Nachhaltigkeit" für diese Altersgruppe anbietet.
Fünf Kleingruppen schwärmten aus und kamen nach gut einer Stunde mit reicher Beute zurück. Vom Steinpilz (ein Exemplar) über Rotfußröhrling und Parasol (häufig) reichte die Palette bis hin zu den giftigsten Pilzen, dem weißen und grünen Knollenblätterpilz.
Anschließend erklärten die Experten die grobe Einteilung, nach Röhrenpilzen, Lamellenpilzen oder Leistenpilzen oder nach der Sporenfarbe, und zeigten die Ähnlichkeit manch giftiger mit essbaren Pilzen. Die alte Regel, dass die Blaufärbung einer mitgekochten Zwiebel einen Giftpilz anzeige, war sicherlich für manchen Todesfall verantwortlich!
Und man konnte lernen: Pilze sind weder Tier noch Pflanze; die "Pilze", die wir essen, sind eigentlich deren Fruchtkörper, das Mycel lebt weiter unter der Erde; und: Ohne Pilze keine Verrottung von Holz - diese Lebewesen spielen eine wesentliche Rolle in der natürlichen Artenvielfalt.
Es folgen einige Bilder; nicht alles dort gezeigte ist essbar! 

Zurück