Neues von der Eisvogelwand

von Christine Schröter

optimale Brutmöglichkeit an Steilwand

Hier der Bericht von Uwe, der die Arbeit heute ausgeführt hat:

Da die Brutwand der Eisvögel völlig zugewachsen ist, machte ich mich heute morgen in der Früh auf um dort tätig zu werden. Nach meiner letzten Beobachtung am 11.05.14 wo die beiden Eisvögel am Füttern waren, musste ich heute 5 1/2 Wochen später feststellen das an der Brutwand reger Flugbetrieb herrschte.
Es ist anzunehmen das momentan die zweite Brut versorgt wird.
Es war also Eile geboten bei den Rückschnittmaßnahmen.
Da es direkt an der Wand zu steil war um dort abzusteigen, musste ich mir von Flussaufwärts an der größeren Weide einen ca. 20 Meter langen Weg bis zur Brutwand bahnen. Dies alleine dauerte eine knappe Stunde, denn die bis zu 2 Meter hohen Disteln, Brennnesseln und Topinamburstengel waren fast undurchdringlich. Zudem waren immer wieder die Rufe von Sumpfrohrsängern zu hören, es galt also besondere Vorsicht zu nehmen wegen deren Nester.
An der Brutwand endlich angekommen musste dann alles sehr schnell gehen. Die Eisvögel flogen sehr aufgeregt im größeren Abstand Fluss auf und ab. Einmal sogar, als ich so ca. 3 Meter von der Brutröhre entfernt war traute sich ein Vogel in die Röhre um auch kurz danach wieder heraus zu fliegen.
Dies alles ging zu schnell, um zu beurteilen ob er am Füttern war oder nur ebenso die Röhre in Augenschein nahm.
Um den Zugang zur Brutwand zu erschweren, habe ich ihn wieder mit Gestrüpp unkenntlich gemacht.

Ps.: Im Uferbereich waren sehr viele Jungfische aller Größen zu beobachten, der Tisch der Eisvögel ist also gedeckt! (Text und Fotos Uwe Diehl)

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