Neues von der Eisvogelwand

von Christine Schröter

Kinder der Biberbande aus Ilvesheim

Nach den vergangenen Hochwassern im letzten Jahr sah die Steilwand sehr ramponiert und mitgenommen aus. Außerdem waren beide von uns im letzten Jahr eingesetzten Schwegler-Kunströhren, die leider von den Eisvögeln nicht angenommen wurden, fast bis zur Hälfte freigespült worden.

Nun kam erneut die Biberbande zum Einsatz: Es wurden zwei Gruppen gebildet: die eine Gruppe mit den älteren Kindern (Jugendlichen) waren an der Eisvogelwand mit Günter und Uwe im Einsatz und die zweite Gruppe mit den jüngeren waren mit Dieter an die Schlut gegangen, um nach Biberspuren Ausschau zu halten.

Die Brutwand wurde von überhängenden Pflanzenresten aus dem Vorjahr befreit und auf der gesamten Länge mit Spaten und Harke wieder etwas steiler gemacht. Zu guter letzt wurden noch zwei Pappelzweige als Ansitzwarte im Uferbereich vor der Brutwand platziert. Etwas weiter wurden zwei kleine Bereiche ebenfalls abgestochen und könnten nun auch von den Eisvögeln oder Uferschwalben genutzt werden.

Im Nachhinein hat sich gezeigt, dass der Einbau von Kunst-Eisvogelröhren an einem Fluss, der öfters Hochwasser führt, keinen Sinn macht. Allerdings muss gesagt werden, dass die Eisvögel durch die Kunströhren auf die Steilwand erst aufmerksam wurden und dann eben selbst ihre Röhren gruben. Somit hatte die Arbeit doch ein positives Ergebnis.

Am nächsten Vormittag konnten Günter und Uwe auf der gegenüberliegenden Seite zwei Stunden lang die beiden Eisvögel immer wieder beim Anfliegen ihrer zwei von drei selbst gegrabenen Brutröhren beobachten. Die Pappelzweige wurden auch immer wieder zum Ausruhen angenommen. (Text und Foto: Uwe Diehl)

 

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