kleines verwildertes Grundstück - Teil I

von Christine Schröter

Kletterhilfe für vorhandene Rebe aus Totholz

Unser Hauptgrund, das Grundstück in die Hand des NABU zu legen war folgender:

Im Laufe der Jahre haben die Landwirte, die nebenan die Felder bewirtschaften, immer mehr von dem ehemaligen Gartengründstück abgeknabbert. Es drohte ganz zu verschwinden und dies wollten wir verhindern. Obwohl nur noch so klein, hat es als Biotop-Trittstein eine wichtige Funktion. Wildbienen, Ameisen, verschiedene Vögel und auch eine Eidechse haben wir hier vorgefunden.

Nun gibt es schon einen Totholzhaufen, Sandsteinmauer, kleine Sandanschüttung, Wildbienenstängel und offene Lehmstellen für Schwalben. Dies soll den Tieren mehr Lebensraum bieten. Ebenso soll sich statt eintönigem Gras eine kleine Blühwiese entwickeln. Einheimische Samen und einige Pflanzen wurden ausgesät bzw. eingepflanzt.

der erste Totholzhaufen - geklaut

Totholzhaufen Nummer 1 - kaum war der Totholzhaufen aufgeschichtet, wurde in der Nacht das Holz geklaut. Der zweite Totholzhaufen besteht nun seit 2 Monaten, da diesmal nur Wurzelholz und anderes nicht für den Ofen benutzbares Holz aufgeschichtet wurde. Es scheint, dass dieses Holz für Brennholzdiebe nicht mehr interessant ist.

Dafür hat sich eine Maus im Totholzhaufen eingenistet. Mittlerweile ist aus Sandsteinen eine kleine Mauer entstanden. Hier sind schon wirklich winzige Ameisen zu sehen, die an den Steinen herumkrabbeln. Turmfalke und Grünspecht haben Maus und Ameisen anscheinend ebenfalls bemerkt und sind daher nun bereits ständige Gäste in dem Areal.

Auf dem Foto sind Lehmstellen zu sehen, die offen bleiben werden, um den Schwalben Baumaterial zu bieten.

Sie werden im Frühjahr feucht gehalten und sind gut anfliegbar. In unmittelbarer Nähe brüten auch Mehlschwalben.

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