Das Schicksal von Spinelli und Feudenheimer Au

von Gunther Mair

Im Sommer 2015 wurde im Auftrag der Stadt ein faunistisches Gutachten zum Spinelli-Gelände herausgebracht, das einen vergleichbaren Artenreichtum wie auf Coleman zeigte (das nun Naturschutzgebiet werden soll). So wurde beispielsweise die vom Aussterben bedrohte Haubenlerche gleich mit drei Brutpaaren gefunden, und 121 Wildbienenarten, darunter 42 bedrohte.
Auf der Internetseite der Stadt Mannheim finden Sie das vollständige Gutachten.

Im November 2015 entschied der Gemeinderat, dass die Straße "Am Aubuckel", die Spinelli und die Feudenheimer Au trennt, nicht verlegt werden soll. Damit ist der bisher von der Stadtverwaltung verfolgte "Siegerentwurf" nicht mehr ausführbar. Dieser hatte auf den Artenschutz in Spinelli keine erkennbare Rücksicht genommen und hätte das Landschaftsschutzgebiet Feudenheimer Au tiefgreifend verändert, was die Naturschutzverbände ablehnen.

Man kann diesen Gemeinderatsbeschluss als Durchschlagen des Gordischen Knotens für den Beginn einer in sich konsistenten Grünzugplanung interpretieren. 
Ein Leserbrief vom 10.12.15 drückt dies aus. 

 

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