Feldlerchenfensterin der Feudenheimer Au

von Christine Schröter

Feldlerche - Foto von Wolfgang Dreyer

Die bekannteste Vogelart der offenen Kulturlandschaft ist die Feldlerche. Mit Ihrem trillernden Gesang zählt sie zu den ersten Frühlingsboten in der Feldflur. Doch ihre Stimme ist heute immer seltener zu hören. Auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands wird die Feldlerche als gefährdet geführt. Die Gründe für den Rückgang sind mittlerweile gut bekannt.

Ursache für das Problem ist der Mangel an geeigneten Brutplätzen. Brachflächen und Saatlücken in Getreidefeldern sind für die Feldlerche überlebenswichtig, werden aber immer seltener.

Daher hat Landwirt Heckmann aus MA-Feudenheim 25 Lerchenfenster angelegt und zwar in der "Feudenheimer Au".

Herr Heckmann selbst findet die Lerchenfenster eine gute Möglichkeit, der Natur zu helfen, ohne großen zusätzlichen Aufwand und natürlich auch ohne große geldliche Einbußen.

„Das Schwierigste dabei ist, beim Einsähen daran zu denken, die Sähmaschine ab und zu anzuheben, um für die getreidefreien Lücken zu sorgen“, sagt Herr Heckmann.

„Das Feldlerchen-Projekt zeigt, dass Naturschutz und Landwirtschaft durchaus zusammenpassen“. Der NABU Mannheim bedankt sich vielmals bei Landwirt Heckmann.

Lerchenfenster in der Feudenheimer Au

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