Amphibien und Reptilien-AG

Zauneidechse (c Bernd Gremlica)
Zauneidechse (c Bernd Gremlica)

Die AG Amphibien und Reptilien befasst sich seit einigen Jahren schwerpunktmäßig mit den beiden Reptilienarten Mauer-und Zauneidechsen in Mannheim und Umgebung. Bei der Arbeit mit den besonders streng geschützten Arten geht es nicht nur um die Bestandserfassung der Populationen an den einzelnen, verstreuten Standorten. Gefordert werden wir auch bei Eingriffen in die Eidechsen- Habitate : Arbeiten der Bahn in den Bahntrassen und die zahlreichen Bauprojekte privater Träger. Es kommt vor, dass hierbei naturschutzfachliche Genehmigungen fehlen .Weiter ist die Einhaltung von Vorgaben seitens der Behörden zu überprüfen; Stellungnahmen zu baulichen Vorhaben im Rahmen von öffentlichen Anhörungen müssen erarbeitet werden. Daneben sind abgeschlossene Ausgleichsmaßnahmen bezüglich der Einhaltung von Pflegemaßnahmen zu kontrollieren und ggf. die Pflege anzumahnen. Im weiteren ging und geht es besonders um die ehrenamtliche Pflege von Eidechsenhabitaten. Gerade die ehrenamtliche Pflege braucht dringend personelle Unterstützung, um die zahlreichen Habitat-Standorte bedienen zu können. Die Arbeit für die Amphibien wird nun verstärkt in den Fokus unserer Arbeit rücken, nachdem die Amphibienkartierung der Stadt Mannheim von 2012 fesstellen musste: hier gibt es dringend Handlungsbedarf. Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten mithelfen, die bestehenden Tümpel zu sichern. Wir werden weiter mithelfen, temporäre Ablaichgewässer anzulegen. Wir werden versuchen, über Drittmittel Tümpelprojekte anzustoßen. Auch hier wird es ganz wichtig sein, neue Leute zu gewinnen, die sich an der praktischen Arbeit beteiligen. Also: Wer am Schutz und einer Aufwärtsentwicklung unserer Mannheimer Amphibien und Reptilien interessiert ist und sich engagieren möchte - bitte melden.

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Konzept für die 2018er Krötenwanderung steht

Die Krötenwanderung am Viernheimer Weg hatte uns dieses Jahr überrascht und schockiert angesichts der zahlreichen überfahrenen Kröten auf der Straße ( siehe "Eine böse Überraschung", 12.4.17).Das soll 2018 anders werden.Wir haben dazu die Untere Naturschutzbehörde eingeschaltet und hatten kürzlich einen Ortstermin.

von Bernd Gremlica

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Höchste Eisenbahn für die Pflege

Böschung zu, Gewässer zu

Es bricht einem das Kröten-Herz, mitansehen zu müssen, wie langsam, aber stetig die Kiesgrube in Neuschloss/Lampertheim zusehends verbuscht.Der Abbaubetrieb ist eingestellt.Keiner fühlt sich zuständig.Unsere letzte Pflege-Aktion war hier im Dezember 2015.Schwerpunkt war der Böschungsbereich und das vorgelagerte Ablaichgewässer.Dort sind große Wechselkröten-und Kreuzkröten-Populationen vor Ort.

von Bernd Gremlica

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Halbe Sachen bei Ausgleichmaßnahmen

Da steht einem Bauvorhaben ein Ablaichgewässer im Weg. Der Vorhabensträger kriegt seine Baugenehmigung unter der Auflage, in unmittelbarer Nähe eine neues Ablaichgewässer anzulegen.Die Bauabnahme ergab, dass das neue Ablaichgewässer angelegt wurde.So weit, so gut.Das war vor etwa zehn Jahren - bei der  Jägervereinigung auf der Friesenheimer Insel.(Bau eines neuen Schießstands).

von Bernd Gremlica

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Langes Warten wird belohnt

ein seltener Anblick dieses Jahr, Foto Holger Wiegand

Holger Wiegand hatte den richtigen Riecher, als er sich letzten Freitag Abend bei Regen nochmal auf den Weg zu den AZUBI-Tümpeln machte.Da waren wieder einige Kreuzkröten-Rufer zu hören. Dazu  einige, die noch unterwegs waren auf dem Asphalt-Weg zu den Gewässern.Aber sein high light an diesem Abend waren zwei Kreuzkröten-Weibchen -schon seit Wochen heiß ersehnt von den Männchen, aber auch von uns.

von Bernd Gremlica

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Flotte Entwicklung auf der Deponie

einige der Weißstörche, die den Braten schon gerochen haben

Michael hat mit mir wieder mal das Ablaichgewässer in der Deponie Friesenheimer Insel kontrolliert.Wir wollen wissen: wie lange dauert es von der Eiablage bis zum Abschluss der Metamorphose. (siehe " Oh, Du unbekanntes Mannheim", 8.6.17).Die Angaben in der Fachliteratur dazu: das dauert zwischen 2-4 Monate).Laichschnur-Fund war am 8.Juni .

von Bernd Gremlica

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Kreuzkröte meldet sich in Straßenheim

Wegen dieser Trockenperiode hab ich die Gewässer in Straßenheim schon einige Tage nicht mehr kontrolliert.Vor einer Woche etwa mal die Algen rausgefischt.Da war noch nix mit Laich oder Quappen.Bei meiner Hamster-Tour heute sagte mir der Bauer vom angrenzenden Gehöft: Die Kreuzkröten quaken wieder seit ein paar Tagen.Damit hab ich nicht gerechnet. Hab dann mal die beiden Tümpel am Reithof kontrolliert.Tatsächlich, frisch geschlüpfte Quappen!Schätze mal mehr als 200.Da dürften ein , höchstens zwei Pärchen am Werk gewesen sein.Mal sehen, ob heute Abend eine Verhörung drin ist -es sind Unwetter angesagt.

von Bernd Gremlica

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Eine Quappenumsiedlung konnte umgangen werden

links im Bild: ins Gewässer wurde nicht eingegriffen

Auf der Deponie Friesenheimer Insel hatten wir neben der großen Wasser führenden Senke im Randbereich noch eine weitere große Wechselkröten-Ablaichstelle.Und hier gabs Probleme: sie lag genau dort, wo die Erde für die Abdeckung der Deponie  abgetragen werden sollte .Der erste Lösungsansatz, die Quappen in das angrenzende Gewässer umzusiedeln,scheiterte.Das versuchten wir zusammen mit der Unteren Naturschutzbehörde.

von Bernd Gremlica

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Knapp vorbei ist auch vorbei

Holger sein Vincent ist begeisteter Amphibien-Fan

Bei den Ablaichgewässern "Azubi-Tümpel" im Sandtorfer Bruch ging unsere Erwartung dahin, dass erst neue Niederschläge die Kreuzkröten-Szene reaktivieren würde. (siehe :Wo sind die Weibchen?", 3.7.17)Fürs Wochenende waren Unwetter angesagt.Also wurde für Sonntag Abend ein Treff angesetzt.Bis zu Beginn unserer Beobachtung gegen 21:30 Uhr hatte es noch nicht geregnet.Aber schwarze Gewitterwolken mit Blitzbegleitung waren von Westen her im Anzug.

von Bernd Gremlica

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