Streuobstwiesen-AG

Noch vor 100 Jahren prägte die sogenannte Streuobstwiese das Landschaftsbild Mitteleuropas. Heute wird sie mehr und mehr verdrängt durch die Intensivierung der Landwirtschaft. Inzwischen gehört sie zu den am stärksten gefährdeten Biotopen.

Der Begriff Streuobstbau wurde erstmals in den 50er Jahren verwendet, in den 70er Jahren prägte ein Ornithologe die Bezeichnung "Streuobstwiese" indem er in einer Veröffentlichung auf die besondere Bedeutung derselben im Vogelschutz hinwies.

Der NABU Mannheim kann sich glücklich schätzen, gleich zwei dieser wunderbaren Biotope unterhalten zu dürfen.
Eines davon liegt in Mannheim-Scharhof und wurde vom Nabu vor wenigen Jahren mit 22 hochstämmigen Obstbäumen bepflanzt. Diese müssen regelmäßig geschnitten werden. Die Wiesenfläche wird von einem Schäfer genutzt.

Das zweite Grundstück befindet sich in Feudenheim. Es weist einen alten Obstbaumbestand auf, der durch den NABU noch ergänzt wurde. Auch hier müssen die Bäume gepflegt werden. Die Wiese wird partiell mit der Sense gemäht, sodass immer ein Teil des Bewuchses für die Tiere stehen bleibt, die dort Unterschlupf und Nahrung finden. Außerdem wurden selbst gefertigte Insekten-Hotels aufgestellt und ein Tümpel angelegt.

Die AG Streuobstwiese kümmert sich um alle Anlagen und dokumentiert, was sich über's Jahr alles so einfindet an Pflanzen, Vögeln und Insekten.

Einzelheiten hierzu finden Sie auf unserer Website unter "Aktuelles".

 


weitere informationen

Bei Fragen oder wenn Sie selbst aktiv werden möchten, wenden Sie sich gerne an Frau Patricia Baust.

Ansprechpartner:
Patricia Baust
E-Mail: streuobstwiese@nabu-mannheim.de
Tel.: 0621 / 18 15 63 35
Mobil: 0179 / 41 11 38 2